Gesundheitswirtschaft goes eHealth

Es war mir eine Freude am letzten Donnerstag Vertreter aus Gesundheitsinstitutionen und Industrie in Burgdorf zu einem ersten Anlass zum Thema eHealth begrüssen zu dürfen.


B.forHEALTH, die Gesundheitswirtschaft Burgdorf informierte am vergangenen Donnerstag über technische Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen. Iniziiert wurde die Informationsveranstaltung von Stadtratspräsident Yves Aeschbacher, der das Potenzial von Burgdorf als Zentrum eines modernen Gesundheitsnetzwerkes Emmental unterstreicht.

Eine Delegation von Fach- und Führungspersonen des medizinischen und Pflege-Angebotes der Stadt Burgdorf, sowie Vertreter von Technologieanbietern für die Datenerfassung und -sicherung im Gesundheitswesen, konnten sich am Donnerstag davon überzeugen, dass Burgdorf in der Tat eine Gesundheitsstadt ist.

Bei einem Rundgang durch die Unterstadt stellte Patrick Roth, Geschäftsführer von B.forHEALTH die rund um den Bahnhof Burgdorf dicht angesiedelten Angebote der Gesundheitsversorgung vor. Eine besondere Etappe bei der Begehung stellte der Besuch der Raiffeisenbank dar, wo die Teilnehmer das Herzstück eines virtuellen Kundenbeeratungsschalters besuchen durften. Die von der Bank selbst entwickelte, technische Lösungen, ermöglicht eine persönliche Beratung rund um die Uhr und könnten auch in der Gesundheitsversorgung von abgelegenen Regionen in naher Zukunft zum Einsatz kommen.

In der ehemaligen Schreinerei der Aebi-Fabrik an der Lyssachstrasse 111 konnten sich die Teilnehmer des Abendspaziergangs vom aktuellen Ausbaustand des ikonischen Gebäudes überzeugen, das sich als zentraler Ort für eine innovative Gesundheitsversorgung in der Region anbietet und erhielten Informationen zu den noch bevorstehenden Bauetappen des Suttergut-Nord Areals.

Im Anschluss an den Rundgang stellte Yves Aeschbacher den Anwesenden Eckdaten zum Thema eHealth und ePatientendossier vor und präsentierte die Vision einer Brücke zwischen der Gesundheitsstadt Burgdorf und einem vernetzten Emmental. Ziel der digitale Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen muss es sein, den Bürgerinnen und Bürgern der Region qualitativ hochwertige Dienstleistungen in Medizin und Pflege unkompliziert und kosteneffizient anbieten zu können.

B.forHEALTH ist die gemeinsame Initiative der Stadt Burgdorf und des Vereins Gesundheitswirtschaft Burgdorf zur Förderung von Firmenansiedelungen in Burgdorf und Umgebung.

Campus in Bern, Technische Fachschule in Burgdorf

Die Bildungskommission des Bernischen Grossen Rates empfiehlt dem Rat die Variante mit einem BFH Campus in Bern Weyermannshaus und der Technischen Fachschule in Burgdorf umzusetzen.
Somit wäre Burgdorf also nicht mehr, wie ursprünglich angestrebt, Standort der Fachhochschule.
Die Befürworter einer Zentralisierung haben sich in der Kommission somit durchgesetzt.
Bleibt die Frage offen, ob zentralisiert auch kosteneffizient bedeutet.
Die Kommission kommunizierte denn auch folgendes:
"Die Kommission zeigte sich dabei unter anderem darüber besorgt, dass mit der im Zentrum stehenden Variante raumplanerisch eine weitere Zentralisierung erfolge, welche angesichts der zunehmenden Pendlerströme Schwierigkeiten aufzeige. Zudem sind die finanziellen Auswirkungen der Neuorganisation der Berner Fachhochschule wegen des langen Planungshorizonts systembedingt sehr ungenau."
Sowohl die Pendlerströme, als auch die finanziellen Faktoren sind mit dieser Variante eine grosse Unsicherheit.
Beides nicht unwesentliche Faktoren in der kantonalen Planung.

Die frühere Prüfung der Stadt Burgdorf hat ergeben, dass sich die Stadt durchaus als Standort für die BFH eignet.
Dem Powerplay der Stadt Bern und der Zentralisierer sollte aus diesem Grund nun nicht einfach nachgegeben werden.
Burgdorf hat das Potential und die Möglichkeiten um Standort der BFH zu sein!
Spannend wird nun sein, wie der Grosse Rat sich entscheidet.

Tag der Pflege

Tag der Pflege

Heute ist der internationale Tag der Pflege.
Danke all jenen welche sich tagtäglich in Schichten, sowie auch während Wochenenden und Feiertagen für die Menschen welche Pflege benötigen einsetzen!
Als grösste Berufsgruppe im Gesundheitswesen leistet die Pflege täglich einen wichtigen Beitrag in der Gesundheitsversorgung.
Sie stellt sicher, dass Personen auch mit Erkrankungen oder nach Eingriffen weiter Zuhause leben können. Sie betreut Patienten nach Eingriffen und steht den Menschen in schwierigen Lebenssituationen zur Seite.
Mit ihrem Einsatz stellt die Pflege, dass die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung funktioniert.
Die Pflege ist kein Hilfsberuf, sie ist übernimmt die Verantwortung im Behandlungs- und Betreuungsprozess und setzt sich für das Wohl der Patienten und Bewohner an vorderster Front ein.
Es ist nun auch an der Zeit, dass sie auch die gesetzliche Anerkennung der Verantwortung der Pflege erhält.
Es ist höchste Zeit, dass typische Pflegeleistungen ohne Verordnung eines Arztes von den Krankenkassen übernommen werden.
Heute ist der Tag der Pflege.
Setzen wir uns ein für eine Pflege ohne bürokratischen Altlasten, , setzen wir uns ein für eine eigenständige Pflege, setzten wir uns ein für die Pflege der Zukunft!

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